Die Geschichte Adolph Kolpings

 

 

– geb.8.Dez. 1813 in Kerpen als Sohn eines Schäfer er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, von 1820-1826 besuch der Volksschule, mit 12 J. erlernte er das Handwerk des Schuhmachers, nach der Gesellenprüfung arbeitete er von 1829-1832 als Geselle in Sindorf, Düren u. Lechenich
 
– in seiner Gesellenzeit war er entsetzt wie schlecht es Handwerksgesellen ging,
er selber wurde Krank und konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben er war 22 J.,
im Alter von 24 J. besuchte er das Gym. Nach 3 ½ J. bestand er das Abi., Studiert
dann in Münschen (1841-1842), Bonn (1842-1844) und Köln (ab 26.3.1844) Theologie
 
– 13.4. 1845 wurde er zum Priester geweiht in Köln in der Minoritenkirche
– Wuppertal Elberfeld war sein erster Wirkungsort als Priester, dort traf er wieder auf
die schlechten Verhältnisse der Handwerksgeselle, er wurde 1847 nach
Wermelskirchen versetzt wo er Gesellenvereine kennenlernte
– 1849 kehrt Kolping als Domvikar nach Köln zurückt wo er den ersten Gesellenverein am 6.Mai gründete mit sieben Gesellen in der Kolumbaschule, am 1. Jan. 1850 waren es schon 550 Mitglieder, im Herbst 1850 entstand der „Rheinischen Gesellenbund“ welcher sich ab 1851 „Katholischer Gesellenverein“ nannte und was heute das „internationale Kolpingwerk“ ist bis zu seinem Tod 1865 gab es 418 Gesellenvereine mit 24.000 Mitgliedern
 
– am 14.8.1852 kaufte Kolping in der Breitenstrasse in Köln ein Gebäude für Versammlungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten für die Gesellen zuschaffen, dort wurde auch Bildungsarbeit geleistet am 8. Mai 1853 konnte das Haus bezogen werden
 
– seit dem er in Elberfeld war arbeitete er nicht nur seelsorgerisch sondern auch als Schriftsteller und Jornalist wie z. B fürs „Rheinische Kirchenblatt“
 
– trotz seiner Krankheit wurde er 1858 zum General präses aller Gesellenvereine die es
bis dahin gab er unternahm noch viele Reisen um sein Wirken in aller Welt bekannt zu
machen z.B. nach Rom, um dem Papst sein Werk vorzustellen, 1865 kurz vor seinem
Tod reiste er noch nach Trier um dort ein Kolpinghaus einzuweihen, am 4. Dez. 1865
4 Tage vor seinem 52. Geburtstag starb Adolph Kolping, er wurde auf dem
Melatenfriedhof in Köln beerdigt, am 30. April 1866 wurde er in der Minoritenkirche
in Köln beigesetzt wo seine Gebeine sich heute noch befinden
 
- 1866-1901: Sebastian Georg Schäffer
- 1901-1924: Franz Hubert Maria Schweitzer
- 1924-1944: Theodor Hürth
- 1945-1947: Johannes Dahl
- 1948-1961: Bernhard Ridder
- 1961-1972: Heinrich Fischer
- 1972-2002: Heinrich Festing
- 2002-2011: Axel Werner
- seit 2011: Ottmar Dillenburg
 
 
– am 21. März 1934 wurde formell der Seeligsprechungsprozess für Adolph Kolping von Karl Joseph Kardinal Schulte, Erzbischof von Köln eröffnet am 27. Oktober 1991 wurde Kolping dann von Papst Johannes Paul den II sellig gesprochen, 10 Jahre später traffen sich erneut 12.000 Kolpinger und feierten gemeinsam eine Gottesdienst in Rom. Auch nach weiteren 1o Jahren traf man sich wiederrum zu einem Gottesdienst in Rom